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Langeler Berg soll grüner werden: Politik berät über Entsiegelung, Hochbeete und neue Bänke

Am Langeler Berg in Köln-Porz-Langel könnte sich das Erscheinungsbild des öffentlichen Platzes künftig deutlich verändern. Die Bezirksvertretung Porz soll sich am 15. September 2026 mit einem Antrag von Bündnis 90/Die Grünen und Volt beschäftigen, der eine Aufwertung des Bereichs am Langeler Berg und an der Hintergasse vorsieht. 

Geplant sind gleich mehrere Maßnahmen: Ein Teil der bislang versiegelten Fläche soll entsiegelt, neue Hochbeete angelegt und zusätzliche Sitzbänke aufgestellt werden. Damit könnte aus der heute eher funktionalen Platzfläche ein grünerer Aufenthaltsort für die Langeler Nachbarschaft werden.

Nach Angaben im Antrag engagieren sich Anwohner bereits für eine Umgestaltung des öffentlichen Platzes und wünschen sich dabei Unterstützung durch die Stadtverwaltung. 

Weniger Hitze und bessere Versickerung

Als Grundlage für die mögliche Umgestaltung soll das Kölner Förderprogramm „GRÜN hoch 3“ dienen. Gefördert werden damit unter anderem Maßnahmen zur Entsiegelung und Begrünung.

Der Gedanke dahinter: Weniger versiegelte Flächen können sich im Sommer weniger stark aufheizen. Gleichzeitig kann Regenwasser wieder besser im Boden versickern. Hochbeete und zusätzliche Bepflanzungen sollen darüber hinaus für mehr Grün im unmittelbaren Wohnumfeld sorgen. 

Langeler Berg beschäftigt die Politik schon lange

Ganz neu ist die politische Beschäftigung mit dem Bereich nicht. Bereits im Zusammenhang mit dem Neubaugebiet Langeler Berg wurde vor Jahren über die weitere Gestaltung des Umfelds diskutiert.

2019 berichtete Porz Erleben beispielsweise darüber, dass die Bezirksvertretung Verbesserungen für Langel eingefordert hatte. Damals ging es unter anderem um den Endausbau von Langeler Berg und Hintergasse, Stellplätze, Straßenbeleuchtung und Bepflanzung. 

Das Neubaugebiet selbst hat ebenfalls eine längere Vorgeschichte: Bereits 2015 leitete die Stadt das Bebauungsplanverfahren ein. Vorgesehen war seinerzeit eine Wohnbebauung mit 18 Einfamilienhäusern in Form von neun Doppelhäusern

Die nun vorgeschlagene Begrünung wäre damit ein weiterer Schritt bei der Entwicklung des Bereichs.

Entscheidung fällt noch nicht automatisch

Wichtig: Bei den genannten Maßnahmen handelt es sich zunächst um einen politischen Antrag. Ob und in welcher Form Entsiegelung, Hochbeete und neue Bänke tatsächlich umgesetzt werden, hängt vom weiteren Verfahren ab.

Die Bezirksvertretung Porz soll sich am 15. September damit befassen. Für Langel dürfte deshalb interessant sein, wie die Bezirksvertretung entscheidet und anschließend die Stadtverwaltung auf den Antrag reagiert.

Wir bleiben an dem Thema dran.

Quelle: Antrag zur Bezirksvertretung Porz / Berichterstattung digital daily news